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[ << | Inhalt | >> ]Ausgabe #176 vom 21.11.1999
Rubrik Feature

Bob Dylan In Concert – Unsere tägliche Set-List gib uns heute

"He probably doesn't want you to think of him as a king, but he is. Everybody knows he is." (Maureen LeBlanc über Bob Dylan, 11.11.1999)
Mittlerweile ist es zu spät, aber in Amerika hätte man sein müssen, denn dort spielte ein gewisser Robert Zimmermann im November 16 Konzerte (nur von einem Konzert lag bei Redaktionsschluß noch keine Set-List vor), deren Programmablauf täglich derart variierte, als wollte er noch schnell mal vor der Jahrtausendwende sein Gesamtwerk zur Aufführung bringen. Der gute Mann schien sich also gut zu amüsieren, wir in Österreich würden sagen, er hatte an Kårl mit sich. Vielleicht war er auch nur froh, nicht mehr mit Paul Simon unterwegs sein zu müssen, sondern im Vorprogramm Phil Lesh & Friends (vormals Mitglied bei Grateful Dead) zu haben – was weiß ein Fremder... Die Dead-Heads sollen aber tatsächlich, so wird in Fan-Kreisen vermutet, der Grund zur erfreulichen Set-List-Abwechslung sein. Fremdmaterial, von "Hoochie Coochie Man", "Money Honey" und "Duncan & Brady" bis hin zu den Johnny Cashs "Folsom Prison Blues" und "Big River", wurde ebenso täglich wechselnd dargebracht wie Dylans Eigenkompositionen – kaum mehr als zwei Songs, die das nächste Konzert überlebten und mit "Blind Willie McTell", "Cat's In the Well", "If You See Her Say Hello", "It's Alright Ma (I'm Only Bleeding)", "Song To Woody", "Ring Them Bells", "Down Along The Cove", "Shooting Star", "Man Of Peace" "Visions Of Johanna", "Highlands" und vielen anderen Gustostückerln zauberte er gern- aber seltengehörtes aus seinem überreichen Fundus hervor.
Konzertbesucher über die Darbietung von "Highlands": "People were hanging on the words the way you would for a comedian, where if you miss a word you may miss the joke. And with the humor in 'Highlands', which was very evident, the analogy to a comedian makes sense..." Einem anderen Bericht zufolge: "...a scintillating Dylan performance, an example of him being fully present in the moment with the audience, giving his all, leaving no doubt he wanted listeners to be able to keep pace with the song..."
Wir können nur hoffen, daß er möglichst lange so motiviert bleibt und vor allem, daß er sich mit Paul Simon nicht nochmals Konzertabende teilt...
Weitere Infos und Tour-Berichte auf den angegeben Seiten. [mh]


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