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[ Inhalt ]Ausgabe #201 vom ..
Rubrik Neu erschienen

Deep Purple "Days May Come, Days May Go"

Legendäre Sessions aus dem Proberaum ins Geschichtsbuch
(CD; Purple Records)

Die sagenumwobenen California-Proben aus dem Juni 1975 waren, lange bevor sie jetzt endlich veröffentlicht wurden, Anlass für wildeste Spekulationen in Fan-Kreisen. Tommy Bolin war gerade für Ritchie Blackmore geholt worden. Die Band fühlte sich so vital wie lange nicht mehr. Alles deutete darauf hin, dass dieses (sog. Mark 4) Line-Up noch Großes vollbringen wollte. Die Geschichte endete leider anders: Nur ein einziges, vielleicht zu schnodderig hingelegtes Studioalbum ("Come Taste The Band") wurde gemeinsam eingespielt. Bolin stieg 1976 schon wieder aus und besiegelte so den Zerfall der Band. Kurz darauf sollte er an einer Überdosis sterben.
Die hier präsentierten Sessions sind die frühesten Dokumente dieses kurzlebigen Line-Ups und eröffnen tatsächlich etwas von jener "richtigen Chemie", die die Band damals so optimistisch werden ließ. Es sind hauptsächlich Jam-Sessions und Frühversionen von Songs, die dann später auf "Come Taste The Band" erscheinen sollten. Weniger als die Songs selbst (die eben nur in Rohfassungen gespielt werden), ist es die aufregende Improvisationskunst Bolins und der Band, die hier aufhorchen lässt. Zum Schreien komisch ist die toll verhunzte Version von "I Got You Babe" am Ende des Albums, wirklich, die Jungs hatten Humor.
Sicher: Es ist kein Album im eigentlichen Sinne, doch für den Freund des Genres (und für den Deep Purple-Fan sowieso) ist dieses Album allemal eine interessante und amüsante Studie einer Band, die es in dieser Form nie richtig gegeben hat. (Kein Rating) [sal]


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