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[ Inhalt ]Ausgabe #221 vom ..
Rubrik Neu erschienen

Ryan Adams "Heartbreaker"

Neo-Country-Folk – manchmal atemberaubend minimalistisch
(CD; Cooking Vinyl)

"Heartbreaker" zelebriert über weite Strecken die Kunst des Weglassens. Schaukeln die ersten beiden Titel noch countryselig schunkelnd aus den Boxen, hat man im Verlauf des Album das Gefühl, dass immer mehr Musiker das Studio verlassen. Manche kommen wieder zurück, und hauen ein paar Mal in großen Abständen auf die Snare. "To Be The One" ist so karg instrumentiert, dass nicht mehr viel zu einem A-capella-Stück fehlt. Ryan Adams ist sonst Frontman von Whiskeytown und kann es sich erlauben minimalistisch vorzugehen. Hier werden keine mittelmäßigen Liedchen mit Effekten zugekleistert oder kleine Stimmchen auf voluminös getrimmt. Der Song zählt. Wenn Peter Case vom Pferd gebissen wird und Country spielt, klingt er ähnlich. Manchmal ist Ryan Adams so düster wie 16 Horsepower, dann wieder so "Neo" wie Wilco. Außerdem versteht er es, die emotionale Seite der Country-Musik auszuwalken, ohne Schmalzkuchen zu backen. Kurzum, "Heartbreaker" ist ein sehr eindringliches Album zwischen knorzig und humorig mit der Erkenntnis, dass manchmal das wichtig ist, was man nicht spielt. [dmm: @@@@]



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