Hinweis: Ihr Browser unterstützt nicht alle grundlegenden Web-Standards, und deshalb sehen Sie diesen Hinweis und das Layout nur in Auszügen. Bitte verwenden Sie einen aktuelleren Browser.

Keine Anzeige
LogoSeit 1996: Aktuell und unabhängig!

[ Inhalt ]Ausgabe #256 vom ..
Rubrik Neu erschienen

Iggy Pop "Beat Em Up"

Rückkehr zum Planet der Neffen – Starring: Jim Osterberg als Graf Body Count
(CD; Virgin)

Iggy Pop is in the house. Und er ist wie Freddy Krueger. Einfach nicht tot zu kriegen. Jedenfalls nicht für lange. Das gegerbte Knautschgesicht aus New York City – einstmals Vorturner und Giftstimme der legendären Stooges (was mit deren "Raw Power" wirklich gemeint war, ist mir erst jetzt aufgegangen) – legt mit "Beat Em Up" ein brachiales Meisterwerk vor; vielleicht sein einziges. Es ist zornig ("It's All Shit", "Go For The Throat"), es ist laut ("Football", Mask") – und ich meine wirklich laut –, es ist schnell ("Ugliness"), es ist böse wie bei "L.O.S.T. (In A Garden Of Evil)", denn es kommt geradewegs aus einer echt fiesen Hölle ("Drink New Blood", "Howl", "Savior"), es ist mächtig zynisch ("V.I.P.", "Death Is Certain"), und es ist wahrscheinlich eure letzte CD – danach seid ihr taub. Das Album der spindeldürren Vogelscheuche macht in Heavy-Evil-Pop und gehört wirklich erst dann in den Player, wenn die Nachbarschaft ihre Bonushefte für ultimative Lärmbelästigung voll haben. "Beat Em Up" wird sie einfach hinweg spülen. [gw: @@@@@]



Permalink: http://schallplattenmann.de/a107391


(cc) 1996-2016 Einige Rechte vorbehalten. Dieses Werk ist unter einem Creative Commons Namensnennung-NichtKommerziell-KeineBearbeitung Lizenzvertrag lizenziert. Um die Lizenz anzusehen, gehen Sie bitte zu http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/de/.

http://schallplattenmann.de/artikel.html
Sprung zum Beginn der Seite

Suche im Archiv

Suche bei Amazon.de