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[ Inhalt ]Ausgabe #305 vom ..
Rubrik Neu erschienen

Alejandro Escovedo "By The Hand Of The Father"

Folk – Wenig Neues in erwarteter Qualität
(CD; Blue Rose)

"By The Hand Of The Father" ist nicht wirklich ein neues Album von Alejandro Escovedo. Die 15 Songs sind der Soundtrack zum gleichnamigen Theaterstück und setzen die Geschichte der mexikanischen US-Einwanderer musikalisch um. Nur rund die Hälfte der Titel sind Songs im klassischen Sinne, die anderen musikalische Überleitungen und/oder Spoken Word-Passagen. Zwei der Songs ("Wave" und "Rosalie") waren auch schon auf dem Vorgänger-Album vertreten. "By The Hand Of The Father" ist zweifelsohne ein interessantes Album, man muss sich aber darüber im Klaren sein, dass es nicht "by the way" funktioniert. Den meisten Sinn macht es wahrscheinlich, wenn man das Theaterstück gesehen hat, wozu man aber in Deutschland aufgrund der Thematik sicherlich nie die Möglichkeit haben wird. Wer "A Man Under The Influence" mochte, wird auch hier mit grandiosen Alejandro Escovedo-Titeln belohnt, es sind halt nur vergleichsweise wenige. Herzstück des Albums ist die ergreifende "Ballad Of The Sun And The Moon". Ein Song, den jeder Andere mit Vollgas in den Schmalztopf gesetzt hätte, Escovedo aber vermischt mit sicherer Hand zwei musikalische Kulturen. Leider nicht mehr als ein Appetithappen für das nächste Album. [dmm: @@]



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