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[ Inhalt ]Ausgabe #402 vom ..
Rubrik Frisch aus den Archiven

Delbert McClinton & Glen Clark "The Delbert & Glen Sessions 1972 - 1973"

Texanischer Roadhouse Blues, Soul, Rock & Country (1972/73)
(CD; Raven)

Anfang der 1970er beschlossen zwei an die Westküste emigrierte, texanische Local Heroes ihre unbezweifelbar vorhandenen Talente in einen Topf zu werfen: ex-Ron Dels Delbert McClinton (voc, harm, ac-g) und Glen Clark (voc, keys; ex-Bobby Brown & The Kapers). Vielleicht war die Zeit noch nicht reif, oder ihre urwüchsige Mixtur aus Roadhouse Blues, Soul, Rock und Country lag einfach zu sehr zwischen allen Mainstream-Stühlen; die beiden jüngst auf einer CD vereint wiederveröffentlichten Alben ("Delbert & Glen" von 1972 und der Nachfolger "Subject To Change" von 1973) des langhaarigen Hut- und Schnauzträger-Duos aus 'Cowtown' Ft. Worth floppten jedenfalls kommerziell – trotz der illustren Begleiterschaft von Tom Canning (keys), Stephen Bruton (g), Jon Faddis und David 'Fathead' Newman (horns) sowie frühen Producer-Meriten von J. Henry (dem späteren T-Bone) Burnett. Nicht zu vergessen der bereits hochklassige Song-Output, der erst später von den Blues Brothers ("B-Movie"), Jim Belushi ("If You Don't Leave Me Alone (I'm Gonna Find Somebody Who Will)"), Rita Coolidge ("I Feel The Burden (Being Lifted Off My Shoulders)"), Dr. Hook ("Let Me Be Your Lover") oder Sleepy LaBeef ("Ain't What You Eat It's The Way That You Chew It") popularisiert werden sollte, bzw. von Delbert McClinton für spätere Solo-Alben teilweise selbst wiederaufgegriffen wurde.
In den 1990ern schließlich lieh sich die ausgesprochene Delbert & Glen-Verehrerin Bonnie Raitt "Sugar Daddy" als "Sugar Mama" aus, holte Glen Clark in ihre Tour-Band und duettierte Grammy-dekoriert mit Delbert McClinton.
Allein die Fülle von Querverbindungen legt nahe, warum durch dieses 2-on-1 Reissue eine essentielle Lücke sowohl in dessen Karriere als auch dem Genre, das heute landläufig als Americana firmiert, geschlossen wird. [bs: @@@@]



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