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[ << | Inhalt | >> ]Ausgabe #426 vom 07.03.2005
Rubrik Neu erschienen

Stinking Lizaveta "Caught Between Worlds"

Alternative Metal Upbeat Underground – Sketches of (S)pain
(CD; Monotreme)

Nicht um Gerüche geht es hier, sondern um Gefühle. Und um Gerüchten vorzubeugen: Der eigenwillige Name stammt aus Dostojewskis "Die Brüder Karamasov", die dazugehörige Band aus Philadelphia. In der musikalischen Welt von Stinking Lizaveta wuchern erst die Verbindungen, dann verhärtet sich das Ganze. Woanders nennt man das wohl eine Zirrhose. Der Fachfreund faselt auch von der normativen Kraft des Faktischen. Immer wieder gern gehört. Die Brüder Yanni (g) und Alexi Papadopoulos (b), nicht zu vergessen Chesire Agusta (dr) nennen ihren Output der Einfachheit halber Psycho-toxic-guitar-freak-out-hard-core-rock.
Das vierte Album von Stinking Lizaveta besitzt alle Qualitäten einer herausragenden Free-Jazz-Platte, nur ist sie halt keine. Die Instrumente sind andere. Und schon steckt man fest im Alternative Metal. Die Band verarbeitet Elemente aus Post-Rock, Doom, Prog, Alternative Metal Pomp und Upbeat Jazz. Dabei entwickelt sie eine äußerst sympathische Schwäche für Black Sabbath-Riffs, Stoner Grooves und Hippie-Schwermetall-Elegien. Wer sich an Sabbaths "Planet Caravan" nicht satthören kann oder wem es die Kettensägen der Heavy-Cellisten von Apocalyptica angetan haben, kann sich hier genüsslich über den Rücken rattern lassen. Gorgeous. Besonders schön an diesem instrumentalen Album: Uns bleiben all jene unsäglichen Brunftmetall-Botschaften vom Waten durch Leichenberge, eingewachsenen Zehennägeln und andere peinliche Globaltiraden erspart. Stinking Lizaveta sprechen deutlich, aber ohne Worte. Eine echte Entdeckung. [gw:@@@@]


@@@@@ - potentieller Meilenstein: Starlight
@@@@ - definitives Highlight: Highlight
@@@ - erfreuliche Delikatesse: Delight
@@ - solides Handwerk: Solidlight
@ - verzichtbarer Ausschuss: Nolight


Permalink: http://schallplattenmann.de/a112908


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