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[ Inhalt ]Ausgabe #444 vom ..
Rubrik Live - Musik spüren

The White Stripes, 3.7.2005, Archa Theater, Prag

Eine Woche nach ihrem Auftritt in Glastonbury vor mehr als 100.000 Menschen, kommen 400 Leute im Archa Theater in den Genuss, Meg und Jack auf ihrer Tour durch Europa hautnah, und ich meine: HAUTNAH, zu erleben.
"Dead Leaves And The Dirty Ground" und "Black Math" als Opener verwandeln den Saal (inklusive Beat-Club Balkon) in Null Komma Nix in ein tosendes Meer von ausrastenden Fanatikern. Dabei ist das Altersspektrum so breit wie fast nirgendwo sonst. Die 14-jährige Gitarrenschülerin hüpft zusammen mit dem Clash-Veteran um die Wette und nebendran zuckt sogar noch das ausgewaschene Led Zeppelin T-Shirt. Das ist cool. Das ist sogar megacool.
Meg White sowieso. Sowas hat man seit Keith Richards' besten Tagen, so ca. 1969, nicht mehr gesehen. Diese Personifizierung des Rock'n'Roll, Arroganz und Freundlichkeit in Gestalt einer 30-jährigen Frau aus einer edleren Suburb von Detroit, die das Schlagzeugspielen zelebriert, dass einem der Mund trocken wird.
Jack White in full blast Mariachi-Montur gibt wie gewohnt den Kapellmeister und fordert seine 'big sister' immer wieder zum unnachahmlichen Frage-Antwort-Spiel zwischen Gitarre und Drums auf. Die White Stripes spielen sich durch das Material ihrer fünf Alben, vom neuen "Get Behind Me, Satan" gibt es "Blue Orchid", "The Nurse" mit Jack an der Marimba, "My Doorbell" (Jack am Klavier) und schließlich mit "Passive Manipulation" noch Meg Whites Auftritt am Leadmikrofon und an der Pauke.
Ein unerwarteter Höhepunkt ist der alte Marlene-Dietrich-Song "Look Me Over Closely", gleichzeitig B-Seite der White-Stripes-Single "Let's Shake Hands". Natürlich fehlten auch nicht die allseitigen Lieblingssongs "Jolene", "Hotel Yorba", "We're Gonna Be Friends" oder "Fell In Love With A Girl" und als einzige Doppelzugabe gab es nach "Hardest Button To Button" noch was für die Gitarrenschülerin: "Seven Nation Army".
Schöne Party! [eg]


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