Hinweis: Ihr Browser unterstützt nicht alle grundlegenden Web-Standards, und deshalb sehen Sie diesen Hinweis und das Layout nur in Auszügen. Bitte verwenden Sie einen aktuelleren Browser.

Keine Anzeige
LogoSeit 1996: Aktuell und unabhängig!

[ Inhalt ]Ausgabe #479 vom ..
Rubrik Tipp der Woche

Dhafer Youssef "Divine Shadows"

NuWorld-Jazz – electro-norwegian Sufi
(CD; Jazzland)

Unterschiedlichst ausgerichtete Kollaborationen (u.a. mit Gilad Atzmon, Laurent Garnier, Paolo Fresu, Nils Petter-Molvær, Omar Sosa) und auch seine bisherigen Solo-Alben zeigten den tunesischen Oud-Spieler und Sänger noch weniger musikalischen Grenzen verpflichtet als seine ebenfalls experimentierfreudigen Kollegen Rabih Abou-Khalil und Anouar Brahem.
Das zum Großteil auf Auftragskompositionen für den Radiosender BBC3 basierende "Divine Shadows" entstand wie der Vorgänger "Digital Prophecy" (2003) in enger Zusammenarbeit mit Eivind Aarset (g, electronics, programming) und weiteren norwegischen Musikern aus dem Umfeld von Bugge Wesseltoft: Arve Henriksen (tp, electronics), Audun Erlien (b, b-balalaika, electronics) und Rune Arnesen (dr, perc, samples, programming) waren schon bei der Live-Uraufführung beim London Jazz Festival 2004 mit dabei und wurden für die nachträglichen Aufnahmen mit Jan Bang (samples, programming), der Percussionistin Marilyn Mazur (u.a. Miles Davis, Jan Garbarek) und dem Oslo Session String Quartet ergänzt.
Erstaunlich homogen verweben Dhafer Youssef und sein nordisches Ensemble arabische Themen, minimalistische Electronic Grooves und sphärische Ambient-Sounds zu einem Klangteppich, der kunstvoll, organisch und spannungsreich traditionelle östliche und moderne westliche Klangkultur verbindet. Trotz vielfach eingesetzter elektronischer Elemente und vornehmlich ruhiger Grundstimmung besteht über die gesamte Spieldauer niemals die leiseste Gefahr in banale NuJazz- oder World-Lounge-Muster zu verfallen. Und das nahezu Ohrwurm-Qualitäten entwickelnde, kleine, orientalische Oud-Thema des abschließenden "Un Soupir Eternel" verdient allein schon die Beschreibung 'göttlich'. [bs: @@@@]



Permalink: http://schallplattenmann.de/a114326


(cc) 1996-2016 Einige Rechte vorbehalten. Dieses Werk ist unter einem Creative Commons Namensnennung-NichtKommerziell-KeineBearbeitung Lizenzvertrag lizenziert. Um die Lizenz anzusehen, gehen Sie bitte zu http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/de/.

http://schallplattenmann.de/artikel.html
Sprung zum Beginn der Seite

Suche im Archiv

Suche bei Amazon.de