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[ << | Inhalt | >> ]Ausgabe #502 vom 18.09.2006
Rubrik Neu erschienen

Gigi "Gold & Wax"

Ethno-äthiopische Weltmusik und New Yorker Soul-Groove-Electronica, oder: Honigweinstimme trifft Klangteppichhändler
(CD; Palm Pictures)

Kosmisch betrachtet sind fünf Jahre keine lange Zeit. Im Paralleluniversum Musikindustrie schon. Da fällt schon mal das Wort Comeback. Von Ejigayehu 'Gigi' Shibabaw gab es seit "Gigi" (2001) eher wenig zu hören oder zu sehen und das Wunderalbum, das seinerzeit so ziemlich jeden beeindruckte, gibt es inzwischen natürlich nur noch über Import.
Zusammen mit Ehemann Bill Laswell (b) und namhafter Unterstützung durch Bernie Worrell (key), Robert Musso (g), Nils Petter Molvær (tp), Ustad Sultan Khan (sarangi), Karsh Kale (tabla), Buckethead (g), Abegasu Shiota (p, synth), sowie dem Super-Duo MIDIval Punditz aus New Delhi, ist nun das lang erwartete neue Album "Gold & Wax" entstanden. Eine Art Africa-Jamaica-India-America-Connection. Hier verbinden sich Soul, Jazz, Dub, Electronica und Funk mit äthiopischer Tradition, Synthesizer, Gitarren, Gebläse, Tablas und Groove. Das Ganze, allerdings nicht zur Freude Aller, meist flächig mit dem wuchtigen Bass des Klangteppichhändlers Bill Laswell versehen. Dem 'Gold' aus dem Albumtitel, respektive der Honigstimme Gigis, folgt man fraglos wohin diese will, bei den zu Glätte neigenden, möglicherweise auch überambitionierten, elektronischen Landschaften aus Laswells Kopf gerät man allerdings hin und wieder ins Rutschen. Zuviel 'Wax'.
Dennoch eine lohnenswerte Anschaffung, bringt die CD doch außer dem Genuss einer tollen Stimme mit "Salam", "Enoralehu" und "Hulu-Dane" auch drei überragende Tracks. [gw:@@@]


@@@@@ - potentieller Meilenstein: Starlight
@@@@ - definitives Highlight: Highlight
@@@ - erfreuliche Delikatesse: Delight
@@ - solides Handwerk: Solidlight
@ - verzichtbarer Ausschuss: Nolight


Permalink: http://schallplattenmann.de/a114831


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