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[ Inhalt ]Ausgabe #513 vom ..
Rubrik Neu erschienen

Erin Bode "Over And Over"

Light-Jazz – Weiteres Highlight aus der Maxjazz Vocal Series
(CD; Maxjazz)

Erin Bode ist ein gutes Beispiel, dass man auch bemerkenswerte Jazz-Platten machen kann, wenn man nicht mit einer so prägnanten Stimme wie Cassandra Wilson oder Madeleine Peyroux gesegnet ist. Die Intensität ihrer Stimme ähnelt der von Eva Cassidy, die sich auch unspektakulär, aber nachhaltig festsetzt. Im Gegensatz zu ihrem Debüt "Don't Take Your Time" (2004) schreibt Bode ihre Songs jetzt zum Großteil selbst und man kann nicht abschließend klären, ob ihr der Pop- oder der Jazz-Anteil in den Arrangements wichtiger ist. Leichtfüßig, ohne die sonst so omnipräsenten Assoziationen zu rauchigen Clubs, interpretiert sie die 14 Tracks ohne sich in Belanglosigkeiten zu verstricken. Gemeinsam mit ihrer Band achtet Erin Bode akribisch darauf, dass die Songs nicht zu banal werden, aber auch dem Hörer nicht zu viel abverlangen. Perfekt ausbalanciert rundet sie das ganze mit Adaptionen von "Graceland" (Paul Simon) und "Holding Back The Years" (Simply Red) ab und reißt speziell letzterem die klebrige Hülle von Mick Hucknalls Gesang herunter. "Over And Over" ist trotz aller Eingängigkeit eine rundum gelungene Jazz-Platte einer außergewöhnlich gewöhnlichen Sängerin. [dmm: @@@@]



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