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[ << | Inhalt | >> ]Ausgabe #517 vom 15.01.2007
Rubrik Feature

Zehn Dinge, die ich an 2007 überhaupt nicht hassen würde...

Warum nicht einfach einmal zu Beginn des Jahres zehn fromme diskografische Wünsche an die Plattenfirmen und Lieblingskünstler richten? Vielleicht hilft es ja! Hier eine Liste von zehn essentiellen Veröffentlichungen, die ich mir für das neue Jahr wünsche:

  • Sergej Prokofiev / Großes RSO der UdSSR, Gennadi Rozhdestvensky "Complete Symphonies" – Diese Gesamteinspielung sämtlicher Symphonien von Sergej Prokofiev vom (großen) RSO der damals noch real existierenden UdSSR unter Gennadi Rozhdestvensky hatte ich vor vielen, vielen Jahren bereits auf LP. In meiner Erinnerung bleiben diese Einspielungen unantastbar: Gerne würde ich heute noch einmal überprüfen, ob sie wirklich so phantastisch waren; sie wirkten damals auf mich geradezu überwältigend. So dicht habe ich Prokofievs Symphonien nie wieder gehört.
  • Yes "Yesshows" (Expanded & Remastered)
  • Yes "Yessongs" (Expanded & Remastered) – Nach vielen mediokren und noch mehr grottenschlechten und lieblosen Live-Veröffentlichungen aus aktuellen Tourneen und angegammelten Archiven gleichermaßen, wünsche ich mir endlich eine adäquate Wiederveröffentlichung dieser beiden 'klassischen' Live-Aufnahmen meiner ehemaligen Jugendhelden, bevor sie alt und peinlich wurden und als sie noch mühelos unter Beweis stellen konnten, dass sie eine fantastische und charismatische Live-Truppe sind.
  • Genesis – Ja, die drei alten Säcke gehen noch einmal auf Tour und jeder erwartet eine "We Can't Dance"-Memorial-Tournee, auf der nur die größten Hits ihrer grässlichsten Pop-Zeit wieder aufgegossen werden. Und wenn die Drei uns noch einmal richtig überraschen würden und – frei vom Erwartungsdruck des Chartpublikums – noch einmal ein richtiges Rock-Album raushauen würden, sagen wir einmal à la "Duke"?
  • Kate Bush – "Aerial" ist gerade mal etwas mehr als ein Jahr her, aber ich glaube an die ungebrochene Kreativität dieser außergewöhnlichen Künstlerin.
  • Peter Gabriel – Eigentlich gilt hier derselbe Glaube an eine nicht versiegte Kreativität wie bei Kate Bush, nur dass "Up" nun schon vier Jahre her ist.
  • King Crimson – Sicher, Robert Fripp und seine Mannen versorgen mich über ihre Website mit zahllosen Live-Preziosen, Solo- und Side-Proje(K)cten, aber am liebsten wäre mir noch ein Album der gesamten Truppe – und oh, wenn wir schon einmal beim Wünschen sind: Darf ich mir noch eine CD vom sogenannten Doppel-Trio wünschen, das 1995 die exorbitant großartige "Thrak" hingelegt hat? Diese Formation war noch lange nicht am Ende...
  • Frank Zappa "Conducts Edgar Varése" – Ich weiß, es gibt diese Aufnahmen, Zappa hat Varése kurz vor seinem Tod dirigiert: Es wird Zeit sie endlich zu veröffentlichen. Niemand braucht wirklich eine 5.1-Surround-DVD-Audio mit unveröffentlichten Gitarrensoli des Meisters; seine Varése-Interpretationen könnten allerdings über Genre-Grenzen hinaus bedeutsam sein.
  • Tim Buckley "Blue Afternoon"
  • Tim Buckley "Starsailor" – Die beiden wichtigsten Alben von Tim Buckley sind seit Jahren nicht mehr auf CD erhältlich. Für die wenigen im Umlauf befindlichen Kopien werden Phantasie-Preise gefordert. Schluss damit: Tim Buckleys diskografische Lücken müssen alsbald geschlossen werden, es ist eine Schande.
[sal]


Verweise auf diesen Artikel aus späteren Ausgaben:


Permalink: http://schallplattenmann.de/a115394


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