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[ << | Inhalt | >> ]Ausgabe #636 vom 13.07.2009
Rubrik Live - Musik spüren

Regina Spektor, 6.7.2009, Grünspan, Hamburg

Große Begeisterung trotz mäßiger Leistung – die Liedermacherin Regina Spektor hatte in Hamburg leichtes Spiel

Von der wilden Mischung, die Regina Spektor auf ihrem früheren Album "Soviet Kitsch" (2004) geliefert hat, ist nichts mehr übrig geblieben. Die in Moskau geborene und seit mehr als zwanzig Jahren in den USA lebende Musikerin ist zur braven Liedermacherin geworden. Immerhin erzählt sie noch immer skurrile Geschichten. Doch ihrem Konzert im brütend heißen Grünspan fehlt es an Überraschungen. Mit Geige, Cello, Klavier und Schlagzeug arrangiert, könnten ihre Lieder differenziert, von kammermusikalisch zart bis rockig klingen. Das würde passen. Doch die Streichinstrumente klingen nur mäßig und werden kaum variiert; sie unterstützen vor allem die Akkordbegleitung am Piano. Regina Spektor singt inbrünstig gegen die überwiegend einfallslosen Arrangements an und kann wenigstens dadurch punkten.
Nach dem Auftakt mit dem fröhlich im 2/4-Takt hüpfenden "The Calculation" kämpft sie sich u.a. mit "Eet, "On The Radio" und "One More Time With Feeling" zur einzig wirklichen Abwechslung, dem Solo-Part, den sie mit E-Gitarre bestreitet. Die einfachste Nummer, ein Simpel-Rock'n'Roll, für den sie nur wenige Saiten beansprucht, wird zum Höhepunkt des Abends, der bald darauf wieder im Einheitsarrangement fortgesetzt wird. Bis zum Ende sind es inklusive Zugabe gut zwanzig Lieder. Die Masse stimmt, an der Qualität der Zutaten muss Regina Spektor zumindest für die Live-Präsentation noch arbeiten. [noi]


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