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[ Inhalt ]Ausgabe #658 vom ..
Rubrik Kolumne

Quelle: http://www.justforkicks.de

Glass Hammer "Three Cheers Of The Broken Hearted"

(Progressive) Rock – elf lahme Hip-Hip-Hurras
(CD; Sound Resources)

Waren Glass Hammer vor gar nicht allzu langer Zeit die mit Abstand bombastischste, ja größenwahnsinnigste Retroprog-Band des Universums, die den dubiosen Ehrentitel 'die neuen Yes' zurecht trugen, weil sie sich klanglich sehr stark an die ehemaligen Helden anlehnten? Was auch immer Glass Hammer in der Vergangenheit waren, auf dem neuen Album der nun zum Trio geschrumpften Band ist nicht mehr viel übrig geblieben vom Bombast und von Progressive Rock. Stattdessen gibt es klanglich an die 1970er angelehnten Mainstream-Rock mit mehr oder minder ironischen Herzschmerz-Texten, zumeist geträllert von Susie Bogdanowicz, die auf den vorigen Alben auch deutlich überzeugender wirkte. Ich frage mich, was das soll: Für Prog ist es zu seicht, für Rock ist es zu spießig, für ein Singer-Songwriter-Album ist es zu aufgeblasen. Da bleibt einfach nicht genug hängen, um dem Album etwas abgewinnen zu können. Aber immerhin haben Glass Hammer die Luft rausgelassen und können in Zukunft hoffentlich wieder bessere oder weniger schwülstige Alben produzieren. Das hier vergessen wir lieber schnell. [sal: @]



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