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[ Inhalt ]Ausgabe #675 vom ..
Rubrik Neu erschienen

Sisters Euclid feat. Sandy Dillon & Ray Majors "96 Tears"

Song-Klassiker mit der Herangehensweise von Jazzern sumpf-bluesig reinterpretiert von Kevin Breit, seinem Torontoer Quartett und Gästen
(CD; Tradition & Moderne)

Einem breiteren Publikum dürfte der kanadische Gitarrist Kevin Breit als Begleiter von Holly Cole, Cassandra Wilson oder – gewiss nicht zuletzt – auf dem Debüt von Norah Jones begegnet sein. Seit nunmehr dreizehn Jahren spielt er mit seiner eigenen Gruppe The Sisters Euclid in der Torontoer Bar Orbit Room eigenwillig-kunstvoll interpretierte Blues-, Roots, Soul und Rock-Songs.
Nach einer tonkonservierten, instrumental dekonstruktivistischen Hommage an Landsmann Neil Young ("Run Neil Run" von 2006) wird das jüngste Album-Projekt von der Extrem-Blues-Sängerin Sandy Dillon geprägt. Deren Reibeisenstimme begleitend zersägen Breit, Rob Gusevs (Hammond, Wurlitzer, Fender Rhodes, Farfisa), Gary Taylor (dr), Ian Desouza, (b, perc) und Ray Majors (g) als zweiter Gast genüßlich-zerdehnt eklektizistischen, vornehmlich Spätsechziger- bis Frühsiebziger-Stoff von Rudy Martinez ("96 Tears"), Jagger/Richards, ("Dead Flowers"), Captain Beefheart ("This Is The Day"), Chester Burnett aka Howlin' Wolf ("How Many More Years"), Lou Reed ("Oh Sweet Nuthin'"), Peter Green's Fleetwood Mac ("Love That Burns"), Janis Joplin ("Move Over"), The Doors ("Cars Hiss By My Window"), Otis Redding ("These Arms Of Mine") und Woody Guthrie ("Dust Pneumonia Blues").
Mit der ausschweifenden Spielfreude einer eingespielten 'sophisticated Bar Band' und mit der improvisierten Heransgehensweise von Jazzern gelingen den erweiterten Sisters Euclid hierbei ein paar großartige Versionen, irgendwo zwischen Reminiszenzen an die Rolling Stones der "Exile On Mainstreet"-Ära und aktuell dampfendem Swamp Blues – ein Fest für Freunde von intelligent interpretierten Roots-Coverversionen und Fans von Sandy Dillons im wahrsten Sinne des Wortes unter die Haut gehender Gesangsstimme. [bs: @@@]



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