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[ Inhalt ]Ausgabe #686 vom ..
Rubrik Kolumne

Julie Slick "Julie Slick"

Progressive Rock – Instrumentaler Progressive Rock mit King-Crimson-Anleihen
(CD; julieslick.com)

Ich bin mir gar nicht so sicher, ob Julie Slick (nicht verwandt oder verschwägert mit Grace Slick von Jefferson Airplane/Starship) den Begriff 'Wunderkind' noch so gerne hören mag: Tatsache ist, dass sie sich schon mit 11 Jahren als exzellente Bassistin hervortat und dass sie seit einigen Jahren als Teil des Adrian Belew Power Trio (zusammen mit ihrem Bruder Eric an den Drums und dem King-Crimson-Sänger und -Gitarristen Adrian Belew) für Furore sorgt (demnächst auch wieder live in Deutschland unterwegs). Mit nur 24 Jahren hat sie es als eine der ganz wenigen Frauen im Prog-Business als Musikerin (und nicht als Sängerin) in die vorderste Reihe der arrivierten Instrumentalisten geschafft.
Nun liegt ihr selbstbetiteltes Debüt-Soloalbum vor. Es enthält 14 (hauptsächlich) eigenkomponierte instrumentale Nummern, die sie teilweise mit prominenter Unterstützung (Robert Fripp, Pat Mastelotto, Marco Minnemann und Eric Slick) aufgenommen hat und bei denen – wie sollte es auch anders sein – ihr bemerkenswertes Bassspiel dominiert. Natürlich ist ihre musikalische Gegenwart mit einem King-Crimson-Musiker (und zwei weiteren als Gästen) prägend für den Sound des Albums und natürlich ist Julie Slick noch nicht am Ende ihrer musikalischen Entfaltungsmöglichkeiten angelangt, doch für ein erstes Soloalbum – und dann auch noch für ein Soloalbum einer Bassistin – ist dies eine bemerkenswert gute Scheibe geworden, die über die 47 Minuten Spielzeit niemals langweilig wird. Das ist ein exzellenter Anfang und hier ist noch viel Luft nach oben: Ihr Talent ist in jeder Sekunde greifbar. Ich bin sicher, wir dürfen in den kommenden Jahren noch Großes von ihr erwarten.
Die Scheibe gibt es teuer beim großen Versender oder zum normalen Preis beim freundlichen Spezialversand von nebenan. [sal: @@@]



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