Hinweis: Ihr Browser unterstützt nicht alle grundlegenden Web-Standards, und deshalb sehen Sie diesen Hinweis und das Layout nur in Auszügen. Bitte verwenden Sie einen aktuelleren Browser.

Keine Anzeige
LogoSeit 1996: Aktuell und unabhängig!

Warning: fopen(http://ecs.amazonaws.de/onca/xml?AWSAccessKeyId=AKIAJMBKEDYEQI3MTX2Q&AssociateTag=derschallplatten&Condition=All&ItemId=B004FSJPG8&Operation=ItemLookup&ResponseGroup=Images&Service=AWSECommerceService&Timestamp=2023-12-02T02%3A51%3A43Z&Signature=OqyCjfW4LofhvrBrA6IR2M3K7uMBD7pcfkDyPzmD%2Bp8%3D): Failed to open stream: HTTP request failed! HTTP/1.1 410 Gone in /is/htdocs/wp1005232_1QIRQTV3PI/www/spm/spm_tool/include/production_inc.php on line 63

[ << | Inhalt | >> ]Ausgabe #707 vom 04.04.2011
Rubrik Frisch aus den Archiven

Sergei Prokofiev / Moscow RSO, Gennady Rozhdestvensky "Symphonies"

Klassik – Endlich wieder erhältlich (1965-67)
(3CD; Melodiya)

Vor einigen Jahren schrieb ich mal einen 'Wunschzettel' für's (damals) neue Jahr 2007. Ganz oben auf meiner Liste stand darin die Wiederveröffentlichung sämtlicher Sinfonien von Sergei Prokofiev in der Aufnahme des Großen Radio-Sinfonieorchester der UdSSR unter der Leitung von Gennadi Rozhdestvensky. Damals schwärmte ich: »In meiner Erinnerung bleiben diese Einspielungen unantastbar: Gerne würde ich heute noch einmal überprüfen, ob sie wirklich so phantastisch waren; sie wirkten damals auf mich geradezu überwältigend. So dicht habe ich Prokofievs Symphonien nie wieder gehört«.
Etwas verspätet wurden meine Gebete nun erhört und die Aufnahmen remastert in einer 3-CD-Box wiederveröffentlicht. Und in der Tat: Interpretatorisch gibt es für mich immer noch keine (oder kaum eine) Aufnahme, die Rozhdestvenskys phänomenalen Einspielungen das Wasser reichen könnte. Vielleicht wirken sie so stringent und authentisch auf mich, weil Rozhdestvensky, als Sowjetbürger im real-exisiterenden Stalinismus, Prokofievs Wesen, die inneren Widersprüche und Konflikte besonders gut nachvollziehen und in seiner Musik deuten konnte. Sicher, auch das ordentliche Remastering konnte die technischen Unzulänglichkeiten des Ausgangsmaterials nicht vollends wett machen, aber der nur mäßige Stereo-Sound wird durch die schlüssige, jugendlich-frische Interpretation mehr als kompensiert.
Würde man mich heute also nach einer Referenzeinspielung der Prokofiev'schen Sinfonien fragen (und ich bin der Meinung, dass sie zu den allerbesten und wichtigsten Sinfonien des 20. Jahrhunderts gehören), dann würde ich mich vermutlich immer noch für die Einspielung von Rozhdestvensky oder jene (deutlich besser klingende) von Neeme Järvi entscheiden. Rundum gelungen und hörenswert sind sicherlich beide. [sal:@@@@@]


@@@@@ - potentieller Meilenstein: Starlight
@@@@ - definitives Highlight: Highlight
@@@ - erfreuliche Delikatesse: Delight
@@ - solides Handwerk: Solidlight
@ - verzichtbarer Ausschuss: Nolight


Permalink: http://schallplattenmann.de/a119562


(cc) 1996-2016 Einige Rechte vorbehalten. Dieses Werk ist unter einem Creative Commons Namensnennung-NichtKommerziell-KeineBearbeitung Lizenzvertrag lizenziert. Um die Lizenz anzusehen, gehen Sie bitte zu http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/de/.

http://schallplattenmann.de/artikel.html
Sprung zum Beginn der Seite

Suche im Archiv

Suche bei Amazon.de