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[ Inhalt ]Ausgabe #450 vom ..
Rubrik Neu erschienen

Smog "A River Ain't Too Much To Love"

Kontemplativer Singer/Songwriter-Folk
(CD, LP; Domino)

Bill Callahan hat die nebulöse Umklammerung der letzten drei (Smog)-Alben fallenlassen und in den legendären Pedernales Studios in Spicewood, Texas, (u.a. bevorzugter Aufnahmeort Willie Nelsons) sein bisher organischstes und zugänglichstes Album eingespielt. "A River Ain't Too Much To Love" schwelgt ganz ruhig dahin: Entspringt aus einem akustischen Gitarrenton, bildet mit aller Zeit der Welt Dreiklänge, die in spärliche Akkordwechsel münden. Worte fügen sich zu Sentenzen und formen naturalistisch-karge Ellipsen, stellenweise koloriert durch eine verhallte Mundharmonika oder sporadische Chorharmonien, während Jim White am Schlagzeug für einen steten, bisweilen auch mitreißenderen Fluss sorgt. Wie ein kontemplativ dahintreibendes Wasserteilchen reflektiert Callahan Stimmungen und Szenarien – gelassen, denn ungewiss mag die nahe Zukunft hinter der jeweils nächsten Biegung scheinen, sicher hingegen die Unendlichkeit des Ozeans als letztlicher Bestimmung.
Sieht man Will Oldham der Tradition Dylans folgend, Jason Molina mit Songs/Ohia oder Magnolia Electric Co. der Neil Youngs, dann erhebt Smog spätestens mit diesem Album Anwärterschaft auf die Nachfolge Leonard Cohens. [bs: @@@]



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