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Volker Wilde, Köln

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Seit 2000 schreibe ich für den schallplattenmann.de. Ich bin 1969 in Lippstadt als Volker Lutterbüse geboren. Von 1990 bis 1998 habe ich in Köln Musikwissenschaften, Englische Philologie und Deutsche Philologie studiert. Während des Studiums arbeitete ich als Gitarrist und in Altenheimen. Habe 1995 bis 1996 PR & A'n'R für ein Jazzlabel in Köln und New York gemacht. In derselben Zeit begann ich Interviews zu führen, schrieb Reportagen, Portraits, Rezensionen für Amazon.de, Deutsche Welle, FAZ.net und arbeitete sechs Jahre lang für das Jazzmagazin JAZZthetik. Mit meinem "Wort-Ab!"-Team organisierte ich eine Hand voll Live-Literatur-Events mit New Yorker und deutschen Poeten und Rappern in Köln.

In bis heute mehr als 250 Zwiegesprächen habe ich spannende Momente erlebt. Zum Beispiel mit Airto, Rufus Beck, Louis Begley, Christian Brückner, Michael Brecker, DeeDee Bridgewater, Milton Cardona, Holly Cole, Bill Evans, Miles Evans, Raymond Federman, Zakir Hussein, Al Jarreau, Ernst Jandl, Maria Joao, Joachim Kühn, Living Colour, Paul McCandless, Sapphire, Silje Nergaard, Michael Nyman, Gilles Peterson, Courtney Pine, Baden Powell, Dino Saluzzi, Hal Sirowitz, Mal Sondock, Cassandra Wilson, Joe Zawinul uvm.

Hauptberuflich arbeite seit zehn Jahren im eBusiness. Schließe immer wieder meine 19-jährige Blade Strat an den Fender Tweet an, spiele Dowland auf der klassischen Gitarre oder packe mal wieder die Querflöte aus.

In meiner Lieblings-Liste steht die Musik, die mir oft schon den Tag gerettet hat:

  • The Beatles "White Album" (1968) Klangkollagen, Punkiges, Pop, Minimal-Folk. Eine Wucht. Nicht in einem Rutsch durchzuhören. Ich genieße das Remaster von 2009.
  • Jeff Beck "Wired" (1976) Heute schreckt der Gitarrist weder vor einem Duett mit einer Amsel noch vor Thrash-Metal zurück. "Jeff" (2003) ist ein virtuos-deftiger Wurf. Sein Live-Album von 2008 aus dem Londoner Ronnie Scott's ist Kunst. Hier lohnt sich sogar der Blick in die DVD.
  • The Bird And The Bee (2007) Traumhafter 60s Electro-Pop. Ein 5-Sterne-Projekt von Lowell Georges Tochter. "Again And Again" kam auf den Soundtrack zu "Grey's Anatomy". Wo bleibt nach diversen EPs das zweite Album?
  • Björk "Homogenic" (1996) Jazz-Fans werden beim Hören ihrer CD "Gling-Gló" von 2003 vom Glauben abfallen - Björk ist nebenbei die derzeit beste Jazz-Sängerin.
  • Ketil Björnstad "Grace" (2001) Mein Verdacht: Keith Jarretts Fans suchen eigentlich ihn, den nordischen Melodiker. Nur kennen sie ihn nicht.
  • J.J. Cale "Really" (1972) Dies "Leckt-mich-am-Arsch"-Statement in jedem seiner gewisperten Songs sucht Eric Clapton seit 45 Jahren. Auch "Roll On" (2009) fasziniert mich; was für ein spannender 70-Jähriger.
  • Billy Cobham "Spectrum" (1973) Pure panamaische Jazz-Power mit Jan Hammer an den Synthesizern, Tommy Bolin und John Tropea an den E-Gitarren, Jon Faddis an der Trompete, Ron Carter und Lee Sklar am Bass uvm. Frisch bis heute. Gern gesampelt. Das allumfassende Jazz-Rock-Album. Wäre dies das einzige, wäre das OK.
  • Jamie Cullum "Twenty Something" (2004) Ein Sänger, der zeigt, wie viel Pop im Jazz steckt.
  • Jimi Hendrix "Axis: Bold as Love" (1967) Spoken Word, Free-Jazz & Heavy-Pop. Kammermusik aus dem Universum eines in London sich freispielenden Twens. Wer kennt seinen Rap "Doriella Du Fontaine"?
  • Volker Kriegel "House-Boat" (1978) Er sah aus wie ein verdammt netter Lehrer. Die sympathischsten Gitarrenlinien, die ich je gehört habe, kommen von Kriegel. Live hat mich seine 2-Finger-Greifhandtechnik verblüfft. Sah aus wie bei Django Reinhardt.
  • Led Zeppelin "II" (1969) Alles von Led Zeppelin ist wundervoll.
  • Little Feat "Waiting for Columbus" (1978) Sänger und Kopf der Band Lowell George war längst ausgestiegen und auf der Promotour zu seinem Soloalbum gestorben. Ein furioses Abschiedsgeschenk inklusive der Tower of Power Horn Section.
  • Joni Mitchell "Hejira" (1976) Hat Cassandra Wilson inspiriert, wie sie mir erzählte. Besser kann folkige Popmusik nicht sein. Bass-Genie Jaco Pastorius hat nie wieder dermaßen phantasievoll gespielt.
  • Red Hot Chili Peppers "Stadium Arcadium" (2006) "Blood Sugar Sex Magik" war 1991 innovativer. Im Zweifel aber nehme ich dies dicke Doppelpack und halte "Blood Sugar Sex Magik" in der Hinterhand.
  • Lou Reed "New York" (1989) Ohne Faxen, ohne Flausen. Trocken-Rock mit weisem, zornigem Sprechgesang.
  • Rolling Stones "Let It Bleed" (1969) Jagger & Co. hatten eine gesellschaftliche Relevanz, von der jeder Popmusiker heute nur träumen kann.
  • James Taylor "Mud Slide Slim" (1971) Michael Brecker erzählte mir 2002, er halte seinen Freund James "eher für einen Jazz-Sänger, nicht im traditionellen Sinne natürlich". Selbstverständlich. Auf seinem neuen Album "Covers" (2008) enttäuscht mich Taylor, zu glatt.
  • The Who "Who's Next" (1971) Vertonte Traumata der Nachkriegskinder. Ihr Album von 2006 wirkt leider bizarr konstruiert.
  • Winter Consort "Icarus" (1972) Für mich das hinreißendste World-Jazz-Album, das ich je gehört habe. Die Formation "Oregon" ging aus dem Winter Consort hervor. Billy Cobham ging zum Mahavishnu Orchestra. Paul Winter spielte später Saxophon zu Blauwal-Gesang.
  • Neil Young "Zuma" (1975) Sein unbekanntestes Album, vielleicht sein bestes. "Pardon My Heart" ist Lebenselixier, "Cortez The Killer" Politik, "Stupid Girl" eine Verhöhnung Joni Mitchells, "Through My Sails" einer der entspanntesten Songs, den je ein Mensch gesungen hat.

[Stand: 9-.-0.2011 07: 1:6:]


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