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[ Inhalt ]Ausgabe #209 vom ..
Rubrik Tipp der Woche

Simentera "Cabo Verde En Serenata"

Folk-Roots aus Kap Verde
(CD; Piranha)

Um es gleich vorwegzunehmen: Vermutlich wird es im Jahr 2000 kein anderes Album geben, das an "Cabo Verde En Serenata" herankommen wird. Eine gewagte Prognose, I know. Aber: ihr erinnert euch sicher noch an "Buena Vista Social Club" (1997), die Eine und der Andere vielleicht auch noch an die "Gabby Pahinui Hawaiian Band" (Vol. 1, 1975). Beides übrigens Kollaborationen mit Ry Cooder. Nun, hier fehlt Ry Cooder, und doch auch wieder nicht. Die Leichtigkeit und Schönheit, das ausnahmslos sympathische, feurige, herzliche, schwebende, insulane ist auch hier zu finden (Kap Verde übrigens ist eine Insel-Gruppe vor West-Afrika mit insgesamt 62.000 Bewohnern). Mit jedem Mal mehr Hören entwickeln die 15 Songs ein Suchtgefühl – die Sucht nach nochmaligem Hören, immer und immer wieder. Kein Lied, das gesondert hervorzuheben ist, weder ein ausnahmslos fröhliches "Straßenlied" noch ein melancholisch-anmutendes "Immigrantenlied". Die gefühlvollen Arrangements und die schönsten Gesänge seit oben erwähnten Kubanern und Hawaiianern gehen mitten ins Herz und bleiben tief drin stecken. "Cabo Verde En Serenata" bedeutet viel Percussion, Djembe, Conga, akustische Gitarre, Ukelele, diverse Saxophone, Akkordeon und eben mehrstimmige Gesangsattraktionen. Live war Simentera am 5. Juli 2000 – dem Unabhängigkeitstag von Kap Verde – in der übervollen Szene Wien zu sehen und zu hören. Auf der Bühne verzauberten sie das Publikum ebenso wie sie es auf dem Tonträger zustande bringen. Selten und vor allem schon lange nicht mehr konnte mich konservierte Musik mehr beeindrucken. Musik fern von jedem Zeitgefühl. Und: Wann wird das Rating nach oben erweitert? [mh: @@@@@]



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