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[ Inhalt ]Ausgabe #368 vom ..
Rubrik DVD - Musik sehen

Nightwish "End Of Innocence"

Metal – Leider ein bisschen überflüssig – DVD
(Drakkar)

Warum kauft man sich eine Musik-DVD? Bei mir war es bisher so, dass ich ein Live-Konzert sehen wollte und hoch erfreut war, wenn das Ganze mit Bonusmaterial wie Dokumentationen und/oder Videoclips harmonisch abgerundet wird. "End Of Innocence" geht genau den anderen Weg: Hauptaugenmerk der DVD liegt auf einer rund zweistündigen Dokumentation, die in schnellen Schnitten und kurzen Interviewsequenzen den Weg des Akustikprojekts Nightwish zu einer der angesagtesten Hardrockbands nachzeichnet. Mal abgesehen davon, dass echten Nightwish-Fans die Sängerin Tarja in der Dokumentation wahrscheinlich zu selten vorkommt, ist das Filmchen gut gemacht, aber ich vermute, man guckt es nur deswegen zwei Mal, damit man es auch wirklich begreifen kann. Entweder man folgt den Bildern oder man liest die Untertitel – beides gleichzeitig funktioniert nicht. Die Interviews sind auf finnisch und die englischen Untertitel (keine andere Auswahlmöglichkeit) springen so schnell weiter, dass es unmöglich ist, Bildern und Wörtern gleichzeitig zu folgen. Wer das hinter sich gebracht hat, klickert sich dann durch ein mageres Menü, um Interviewsequenzen, zwei Videoclips und einige Live-Takes zu finden. Ganz brauchbar sind die sechs Songs vom diesjährigen Summer Breeze Festival, ziemlich unterirdisch sind die Ausschnitte von "4th Of July In Norway". Der Sound der Live-Takes hat ungefähr die Qualität des Originaltons der Mini-DV, mit der aufgezeichnet wurde. Mit so einem technischen Schnickschnack wie einem ordentlichen Stereosound hat man sich gar nicht erst aufgehalten.
Ja, es ist was drauf auf der DVD, es macht teilweise Spaß zu gucken und die Dokumentation ist informativ gemacht, aber "End Of Innocence" segelt so hart am Rande der Konsumentenverarsche, dass ich hier keine Empfehlung aussprechen kann. [dmm: @]



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