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[ Inhalt ]Ausgabe #358 vom ..
Rubrik Neu erschienen

Josh Rouse "1972"

Singer/Songwriter – Mittelmäßige Hommage an sein Geburtsjahr
(CD; Ryko)

Josh Rouse wurde 1972 in Nebraska geboren, spielt eine 72er Telecaster und auf seinem Plattenteller drehen sich Scheiben wie "Call Me" (Al Green), "Can't Buy A Thrill" (Steely Dan), "What's Going On" (Marvin Gaye) und natürlich Nick Drakes "Pink Moon". 1972 ist der rote Faden, der sich durch Rouse's neues Album, eine Art Retro-Konzept-Werk, zieht. Isaac Hayes-mäßige Flöten und breite Streicher, dicke Koteletten und leicht Plüschiges kommt aus den Boxen. Der Sound des von Brad Jones produzierten Albums trifft genau Rouse's Idee. Leider bleibt vor lauter Stimmungsmache das Songwriting, mit dem sich Josh Rouse zumindest mit seinen ersten beiden Alben "Dressed Up Like Nebraska" und "Home" völlig mühelos in mein Herz spielte, etwas auf der Strecke. Ein paar große Würfe wie "Under Your Charms", "Love Vibration" oder auch der Titeltrack werden leider von zu viel Mittelmäßigkeit überdeckt, die man von Josh Rouse nicht gewöhnt ist.
So bleibt "1972" ein stimmungsvolles, nettes Album, das mich sofort zum Auflegen von "What's Going On" verführte, in Rouse's Diskographie aber wohl nur einen Randplatz einnehmen wird. [pb: @@]



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