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[ << | Inhalt | >> ]Ausgabe #663 vom 22.02.2010
Rubrik Neu erschienen

Tocotronic "Schall und Wahn"

Eine der besten deutschen Rock-Bands legt ihr bestes Album vor
(CD, lim. Deluxe-CD, 2LP; Vertigo Berlin)

Bereits ohne einen Ton über die Musik selbst zu verlieren, gibt es Bemerkenswertes zu berichten vom neuen, neunten Tocotronic-Album: Die Ernennung zur 'Platte des Monats' in den beiden wichtigsten Musikzeitschriften dieses Landes und Platz eins in den deutschen Media Control Charts beweisen eine Einigkeit bei Kritikern und Käufern, die hierzulande höchst selten auftritt. Und all das erreicht das Hamburg/Berlin-Quartett mit dem wohl kompromisslosesten Werk einer ohnehin kompromissarmen Karriere. Die Herren wechseln mühelos vom Rock-Gewitter zu engelhaften Streicher-Arrangements von Komponist Thomas Meadowcroft, vom Uptempo Punk-Pop zur akustisch geprägten Ballade oder zum elektronisch verzierten Klanggemälde. Gitarrist Rick McPhail darf sich hemmungslos austoben, Dirk von Lowtzow singt besser denn je und sinniert dabei kraftvoll und klug über die Schönheit des Schmerzes, die Macht des Zweifels und die Kraft der Kreativität. Dabei bieten seine neuen Texte alles, was Tocotronic ausmacht: hintersinnige Parolen ("Im Zweifel für den Zweifel"), widersinnigen Humor ("Bitte oszillieren Sie"), intelligente Wut ("Stürmt das Schloss"), romantische Mystik ("Das Blut an meinen Händen"). Als hätte die Band ihre eigene musikalische Vorgeschichte perfekt verinnerlicht und deren Glanzlichter zusammengeführt. Als wären die gleichfalls großartigen beiden Vorgänger der sogenannten "Berlin-Trilogie" nur Stufen zu diesem Höhepunkt gewesen.
Das beste Album der vielleicht besten deutschen Band. Kein Zweifel. [ut:@@@@@]


Verweise auf diesen Artikel aus spteren Ausgaben:


@@@@@ - potentieller Meilenstein: Starlight
@@@@ - definitives Highlight: Highlight
@@@ - erfreuliche Delikatesse: Delight
@@ - solides Handwerk: Solidlight
@ - verzichtbarer Ausschuss: Nolight


Permalink: http://schallplattenmann.de/a118695


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