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[ Inhalt ]Ausgabe #719 vom ..
Rubrik Neu erschienen

Tori Amos "Night Of Hunters"

Singer/Songwriter meets Classical – Du kannst nicht immer 17 sein...
(CD,CD+DVD,LP; Deutsche Grammophon)

Ich muss zugeben, meine glühende Verehrung für Tori Amos hat in den vergangenen Jahren zunehmend gelitten. Die immer befremdlicheren optischen Eskapaden der Mrs. Amos und die immer schwächer werdenden Alben mit viel zu vielen 'Fillern' ohne neue Ideen, dazu das meiner Meinung nach absolut misslungene Weihnachtsalbum "Midwinter Graces" (was allerdings Kollege Dirk völlig anders sah): Nein, Tori Amos schien sich nur noch selbst zu wiederholen und zwar auf immer niedrigerem Niveau. Als ich dann auch noch las, dass das neue Album ein Klassik-Album werden solle, ich die wahrhaft scheußlichen Promo-Bilder sah und mich an die lauwarmen Rock-meets-Klassik-Alben der vergangenen Jahre von Sting und Peter Gabriel erinnerte, schwante mir Böses. Doch ich habe mich grundlegend getäuscht.
Ausgerechnet Tori Amos gelang es nämlich, woran Sting und Peter Gabriel scheiterten: Sie verband klassische Elemente, in diesem Fall Variationen über Fragmente aus bekannten und unbekannten Kompositionen, sinn- und geschmackvoll mit ihrem ureigenen Sound. Die sehr stimmigen kammermusikalischen Arrangements von John Philip Shenale sind äußerst filigran gestaltet (und nicht so fade und plump wie bei Sting und Gabriel) und von exzellenten (klassischen) Musikern plus Tori am unvermeidlichen Bösendorfer umgesetzt worden. "Night Of Hunters" ist ein vielschichtiges, sehr die Musik (und nicht die etwas hanebüchene Konzeptstory) betonendes und in gewisser Weise 'erwachsenes', aber eben nicht altbackenes Album geworden. Gesangliche Unterstützung erhielt Tori Amos übrigens von den beiden ausdrucksstarken Mädchen Natashya Hawley (ihre Tochter) und Kelsey Dobyns (ihre Nichte). Das ist alles andere als überflüssiger familiärer Beistand, sondern eine echte künstlerische Bereicherung.
Anspieltipps: "Battle Of Trees", "Night Of Hunters" und "Carry". [sal: @@@@]



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