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[ Inhalt ]Ausgabe #507 vom ..
Rubrik Kolumne

Theo Travis "Earth To Ether"

Canterbury/Jazz – Relaxtes Album für den distinguierten Sommer
(CD; 33)

Ich muss gestehen, dass ich von dieser locker-flockigen, akustischen Canterbury-Scheibe angenehm überrascht bin. Theo Travis, den meisten Prog-Fans als Saxophonist und Flötist von The Tangent eher in unauffälliger Erinnerung, erweist sich auf "Earth To Ether" als variabler und sensibler Flötist, Saxophonist und Komponist. Das Album ist weder verkrampft kopfig, noch anbiedernd 'Canterbury light' wie manchmal seine Stammband (vor allem auf "The World That We Drive Through"). Überhaupt: Wer hier Sounds à la The Tangent erwartet, wird unweigerlich enttäuscht werden. Theo Travis solo ist ruhiger, jazziger und deutlich weniger eingängig.
Nicht zuletzt wegen der Gastauftritte von Richard Sinclair (ex-Caravan) fühlte ich mich eher an eine akustische Variante von Caravan mit einer gehörigen Portion Jazz erinnert. Geradezu hinreißend cool ist die Jazz-Samba "This Frozen Time", Brazil meets Canterbury sozusagen. Auf angenehme Weise entspannend wirken da die ruhigeren Instrumentals "The Mystic And The Emperor" und "Stewed Flute", letzteres mit einem fast schwebenden Flötensound. Alles in allem eine angenehme Canterbury-Scheibe für den distinguierten, hoffentlich goldenen Herbst. [sal: @@@]



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