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[ << | Inhalt | >> ]Ausgabe #674 vom 17.05.2010
Rubrik Neu erschienen

Anaïs Mitchell "Hadestown"

Folk-Oper – der Fährmann hört mal wieder Gesang
(CD; Righteous Babe)

Wer bei Ani DiFrancos Label Righteous Babe landet, dürfte schon klar gemacht haben, dass die leichte Muse nicht das erklärte Ziel ist. Anaïs Mitchell lässt aber erst gar keine Zweifel aufkommen und geht noch einen Schritt weiter, bzw. mehrere nach unten. "Hadestown" ist eine Folk-Oper und erzählt in 20 Stücken die Geschichte von Orpheus, der seine Eurydike aus der Unterwelt retten will, als opulentes Singspiel mit verschiedenen Rollen. Justin Vernon (Bon Iver) gibt den Orpheus, Greg Brown den Gott Hades und Mitchell ist Eurydike.
Wie so häufig bei solch ambitionierten Projekten steht die Idee im Vordergrund, aber es fallen auch einige großartige Einzelsongs ab. Allein um zu hören, wie sich Greg Brown, einem Tom Waits nicht unähnlich, durch die Unterwelt grollt, ist es wert, sich Eintritt in den Hades zu verschaffen. [dmm: @@@]


@@@@@ - potentieller Meilenstein: Starlight
@@@@ - definitives Highlight: Highlight
@@@ - erfreuliche Delikatesse: Delight
@@ - solides Handwerk: Solidlight
@ - verzichtbarer Ausschuss: Nolight


Permalink: http://schallplattenmann.de/a118938


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